Die Kunst spielt für mich die Rolle einer emotionalen Entlastung. Meine abstrakten Zeichnungen entstehen in erster Linie intuitiv und das Zeichnen selbst ist meine eigene Art von Meditation. Die Idee hinter den minimalistischen Zeichnungen, leitet sich von der Idee der Tätowierungen als Bedeutungsträger unterschiedlicher Botschaften ab, die man sich auf den eigenen Körper stechen lässt. In Analogie mit deren Sentimentalität, tätowiere ich meine Emotionen mittels der schwarzen Tusche auf dem weißen Papierblatt. Auf der einen Seite spielt das weiße Papierblatt  die Rolle einer Bühne der Gefühle, wo ich anhand des Pinsels oder des Stiftes als meine wichtigsten Requisiten, über die Gelegenheit verfüge, meine Emotionen und Gefühle nonverbal in Szene zu setzen. Auf der anderen Seite stellen die vier Ecken des Papierblatts meine eigenen vier Wände dar. Dort fühle ich mich zu Hause. Dort bin ich mutig. Dort spüre ich keine Angst und bringe meine innere Welt und das, was mich gerade innerlich bewegt zum Ausdruck. Dort kann ich alles, was ich nicht in der Lage bin verbal zu äußern, figurativ darzustellen. Dort bin ich. So wie ich bin. Kreativ, empathisch, sensibel und intuitiv. ♥